
Eine gute Methode, damit Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit verschiedenen Sprachen, sich kennen zu lernen, ist zusammen zu arbeiten.
Hier haben die Schüler gelernt, Wasserleitungen aus Kupfer zu löten.,
Schulpartnerschaften Seite 1
Schulpartnerschaften und Schüleraustausch Warum!
Wenn für Sie die Hauptaufgabe von Schule ist, den Schülern möglichst effektiv möglichst viel Wissen zu vermitteln brauchen Sie nicht weiter zu lesen. Wenn Sie aber denken, dass Schule die Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsen Werden begleiten, sie auf das spätere Leben vorbereiten soll, ihnen moralisches Rüstzeug geben, Spaß am Lernen in der Gruppe vermitteln uns sie zu weltoffenen Menschen machen soll, dann macht es Sinn, sich anzuhören, was ich zu sagen habe.
Die Frage nach dem "Warum Schüleraustausch?" habe ich schon beantwortet. Zu erwähnen wäre noch, dass ein Schüleraustausch als festes Element des Schulprogramms den Schülern die Möglichkeit gibt, sich mit Ihrer Schule zu identifizieren. Bei Projekten, bei denen die Schüler gemeinsam mit den Schülern der Partnerschule handwerklich etwas bauen, ein Gebäude, ein Wasserreservoir, die Innenausstattung von Räumen verändern, neue Sanitäranlagen bauen, Wasserleitungen verlegen etc. gehören auch Fund Raising Aktionen zum Projekt, die alle Schüler (und Eltern) ihrer Schule involvieren und mit dem Projekt verbinden. Wenn Sie es schaffen, dass alle, Lehrer, Schüler, Eltern und Schulleitung das gemeinsame Ziel akzeptieren, schweißt das zusammen. Es wird leichter andere Aufgaben und Probleme an der Schule anzugehen und zu lösen. Nun ja, nicht zuletzt ermöglicht es der Schüleraustausch den Lehrern, Schülern und Eltern Menschen aus einem anderen Kulturkreis kennen zu lernen „and to develop long lasting relationships“. Dabei schafft der Schüleraustausch auch einen intensiven Zusammenhalt der Schüler ihrer Schule, die an dem Austausch teilnehmen. Eine Schülerin, die an unserem Kamerunprojekt teilgenommen hat, hat das einmal so beschrieben: “Wenn ich mit anderen Freunden irgendwo (im Fast Food Restaurant, in der Disco, …) Leute treffe, mit denen ich in Kamerun war, ist zwischen uns „Kamerunern“ sofort ein inneres Band fühlbar. Das merken auch die Freunde, mit denen ich unterwegs war. Es macht sie ein Wenig eifersüchtig.“
Wenn Sie jetzt sagen: „Wow, das hört sich gut an. Das will ich für meine Schüler auch haben. Dann freut mich das. Es ist schon mal ein guter Anfang. Man darf aber auch nicht verschweigen, dass es einiger Anstrengungen bedarf, bevor man es realisieren kann. Man braucht „Mitstreiter“ vor allem unter den Kollegen, Rückendeckung von der Schulleitung, Zeit und Ausdauer. Nun ich denke Beratung wäre auch nicht schlecht. Das könnte ihnen helfen unnötige Misserfolge und Rückschläge zu vermeiden. Man kann, so denke ich jedenfalls, auf dem Weg eine Schulpartnerschaft zu gründen, Fehler machen. Wenn Sie jetzt immer noch sagen: „ das hört sich gut an. Ich kenne Kollegen, die evtl. mitmachen würden. Ich denke, dass wir die Schulleitung für das Projekt gewinnen können und ich bin bereit und in der Lage Zeit und Energie zu investieren.“ Dann lassen Sie uns anfangen!