Gemeinsam ein neues Haus fürs Internat bauen.

Wir trauen unseren Schülern oft zu wenig zu. Wenn sie wollen, ein gemeinsames Ziel haben, können sie Großes vollbringen.

Schulpartnerschaften Seite 2

Erste Schritte

Okay. Sie haben sich entschlossen, das Projekt Schulpartnerschaft zumindest gedanklich anzugehen.

 

Vorbemerkung: Leider hat mich meine lange Zeit als Lehrer gelehrt, dass Ideen in der Schule oft solange verwässert werden, bis sie kaum wieder zu erkennen sind oder ganz wegfallen. Ich möchte anmerken, dass ich in dem Fall als Berater nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Lassen Sie uns versuchen, eine Schulpartnerschaft mit einem Schüleraustauschprojekt anzudenken, das auch ein solches ist.

 

Finden einer Partnerschule: 

  1. Gemeinsame Sprache: Sie brauchen eine gemeinsame Sprache und die kann nur Englisch sein. (Auch wenn unsere holländischen Partner Deutsch sprechen, haben wir immer Englisch miteinander gesprochen.)
  2. Alleinstellungsmerkmal: Die meisten Schulen in ihrer Umgebung werden keine Schulpartnerschaft mit Schüleraustausch mit einer Schule in Schwarzafrika, Südamerika, der Karibik oder Asien haben. Die Schüler und Kollegen sollen sich mit dem Projekt identifizieren. Es soll für sie ein Erlebnis sein, von dem sie ihr ganzes Leben lang zehren, von dem sie ihren Kindern und Enkelkindern erzählen werden.
  3. Sicherheit: Sie haben die Verantwortung für die Schüler, die an dem Schüleraustausch teilnehmen. Das Land und die „Lokation“ der Partnerschule müssen von ihnen so beurteilt werde, dass sie es verantworten können, mit ihren Schülern dort hin zu fahren.
  4. Sich auskennen: Sie fahren in ein zunächst fremdes Land mit einer zunächst fremden Kultur. Daher brauchen sie jemanden, der sich auskennt und mit ihnen fährt.   
  5. Partnerschule finden: Ich kenne leider keine offizielle Stelle oder Agentur, die eine Schulpartnerschaft nach Schwarzafrika, Südamerika, in die Karibik oder nach Asien vermittelt. Ich habe aber private Kontakte, die helfen könnten. Mein bester Kameruner Freund betreut einen Masterstudiengang für Leute, die bereits eine leitende Funktion in Bildungseinrichtungen in Afrika bekleiden. Er hat z.B. hervorragende Kontakte nach Ruanda. In Schwarzafrika kämen auch z.B. Ghana, Tansania und Gambia in Frage. Außerdem habe ich Kontakte nach Kamerun, Kolumbien, Indien und Malaysia. Denkbar ist auch, dass man über den (so nicht mehr existierenden) Deutschen Entwicklungsdienst, einen der kirchlichen Entwicklungsdienste, Misereor, Brot für die Welt oder die Uno Kontakte knüpfen könnte. Da habe ich aber keine Erfahrungen.
  6. Projektausgestaltung: (Hier nur kurz) Schulen in Afrika (Da kenne ich mich am besten aus.) sind oft Internatsschulen. Unsere Partnerschule in Kamerun war eine Internatsschulen. Wir haben dort stets konkrete Arbeitsprojekte durchgeführt (Bau eines Hauses als Krankenstation, Bau einer Wasserversorgung, Renovierung der Schülerunterkünfte, Bau einer Photovoltaikanlage etc. ). In den letzten Jahren haben wir auch Musicalprojekte gemacht. 
  7. Dreiecksprojekt: Wir haben eine Schulpartnerschaft mit den Niederlanden mit der Schulpartnerschaft in Kamerun verbunden. (zu dem warum und wie mehr auf Anfrage).

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